Die besten Online-Broker – Wo du günstig ein Depot anlegst

Wir stellen dir die besten Online-Broker vor, mit denen du günstig und smart deine nachhaltige Geldanlage angehen kannst.

Wenn du mit dem Wertpapier-Handel beginnen möchtest oder gerade überlegst deinen Broker zu wechseln, dann haben wir für dich ein paar spannende Infos parat. Wir haben die bekanntesten Online-Broker unter die Lupe genommen und möchten dir hier unser Fazit vorstellen.

Online Broker Definition

Was ist eigentlich ein Online Broker, wozu braucht man einen Online Broker, welche Online Broker gibt es und was kostet ein Online Broker? Fragen über Fragen, die man sich zu diesem Thema stellen kann. Wir wollen dir die wichtigsten beantworten.

Ein Online-Broker oder auch E-Broker bzw. Internet-Broker ist nichts anderes als ein normaler Broker, nur eben im Internet beziehungsweise online. Die Institutionen, die als Broker fungieren sind in der Regel Kreditinstitute oder Wertpapierhandelsunternehmen. Das Besondere ist, dass die Online-Broker Wertpapiere im eigenen Namen auf fremde Rechnung handeln, also ein typisches Kommissionsgeschäft. Der Online Broker ist für den Privatanleger sozusagen der technische Zugang zum Handel mit Aktien. Außerdem verwalten die Online-Broker natürlich die Depots und Konten der Kunden.

Online Broker Vergleich

Welche Online-Broker gibt es eigentlich? Natürlich unzählige, denn das Geschäft mit den potenziellen Kunden ist lukrativ, so dass es ausufern würde, hier alle Broker aufzuzählen. Damit du dir aber einen ersten Überblick machen kannst, möchten wir dir hier ein paar der bekanntesten Online-Broker vorstellen:

Online Broker nachhaltige Geldanlage

Nachhaltige Geldanlage ist ein Thema, für das es Profis braucht, da die Thematik komplex und an manchen Stellen auch wirklich diffizil ist. Um sich aber überhaupt einmal einen Überblick über die Kriterien nachhaltiger Geldanlage zu verschaffen, kann man beispielsweise die Website des Forum Nachhaltige Geldanlage FNG besuchen. Hier werden einem die Unterschiede in den Anlageprozessen und es wird noch einmal auf die ökologischen, ethischen, sozialen Aspekten eingegangen. Wer sich von einer Expertin zum Thema nachhaltige Geldanlage inspirieren lassen möchte, der sollte sich den LifeVERDE-Podcast mit Jennifer Brockerhoff anhören – Jennifer Brockerhoff kann über BOERSE-N vergünstigt als Finanz-Coach gebucht werden.

Online-Broker-Test

Wir haben für dich die gängigen Online-Broker getestet. Von günstig bis teuer, von flexibel bis unflexibel. Das Angebot ist riesig, umso schwieriger ist es für dich, den Überblick zu behalten. Die folgenden Online-Broker haben wir für dich gestestet:

  • WHITEBOX
  • justTRADE
  • growney
  • ginmon
  • flatex
  • fintego
  • CAPTRADER
  • BROKERPOINT
  • Trade Republic
  • 1822direkt
  • comdirect
  • Consorsbank
  • NAGA
  • Smartbroker

BOERSE-N hat für dich die Experten von justTRADE und GRATISBROKER zu den jeweiligen Angeboten interviewt.

BOERSE-N im Interview mit Michael B. Bußhaus, Geschäftsführer von justTRADE

BOERSE-N: Wer steckt hinter justTRADE?

Michael B. Bußhaus, Geschäftsführer: justTRADE ist ein Service der Sutor Bank aus Hamburg. Dieser Service wird von der JT Technologies GmbH erbracht, ein FinTech, welches von Ralf Oetting und Michael B. Bußhaus gegründet wurde, die beide mehr als 20 Jahre Erfahrung aus dem Bereich Online-Brokerage und Finanzportale mitbringen.

Herr Oetting war bspw. von 2002 bis 2004 als Geschäftsführer und Chief Operating Officer für die comdirect ltd. mit Sitz in London verantwortlich. Von 2010 bis 2017 war er in der Position des Geschäftsführers der OnVista Bank GmbH und zwischen 2012 und 2018 zusätzlich als Alleinvorstand der OnVista AG tätig.

justTRADE ist für Michael B. Bußhaus schon der fünfte Online-Broker, den er vom Start her mit aufbaut. Von 2016 bis zur Integration der OnVista Bank GmbH in die comdirect bank AG war er Geschäftsführer Markt der OnVista Bank GmbH. Von 2018 bis Anfang 2019 verantwortete er das gesamte Wertpapiergeschäft der comdirect bank AG und zeichnete gleichzeitig als Geschäftsbereichsleiter Markt für die onvista bank verantwortlich.

Daneben gibt es ein Team aus erfahrenen IT- und Marketing Spezialisten, ebenfalls mit langjähriger Erfahrung in der Finanzbranche.

Was ist Ihr Selbstverständnis?

Wir glauben, dass die Zeit für einen komplett provisionsfreien Wertpapierhandel in Deutschland gekommen ist — für jeden Privatkunden, der seine Geldanlage selber in die Hand nehmen will. Unsere mehr als 20-jährige Erfahrung bei verschiedenen Banken und Brokern ist in den Aufbau von justTRADE geflossen.

Vielfach ist bei klassischen Banken das Brokerage-Angebot nur ein Produkt neben vielen weiteren Bank-Produkten, so dass sich deren Wertpapier-Angebote wenig bis gar nicht weiterentwickeln. Wir fokussieren uns zu 100% auf das Wertpapiergeschäft / Brokerage und können hier schnell und flexibel auf die Wünsche unserer Kunden eingehen.

Was ist der USP von justTRADE und was machen Sie aus Ihrer Sicht besser als die Konkurrenz?

Da wäre natürlich zuerst mal der Handel für 0,- Euro, also komplett ohne Orderentgelt. Darüber hinaus war es uns von Anfang an wichtig, unseren Kunden neben einer App auch eine Desktop-Handelsplattform anzubieten, da insbesondere aktivere Kunden den Vorteil eines größeren Monitors und das stationäre Arbeiten sehr schätzen.

Und im Gegensatz zu den klassischen Banken sind wir fast 100% real- oder neartime und können so auf eine nächtliche Batch-Verarbeitung verzichten. Hierdurch ist z.B. eine sofortige und vollständige Depoteröffnung in weniger als 10 bis 15min möglich, und eine steuergenaue Vormerkung aller Wertpapierabrechnungen innerhalb von 15min nach jedem Trade, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Zudem ist unser Angebot im Brokerage-Bereich nicht unwesentlich schmaler als das von klassischen Banken, aber deutlich breiter als das unserer Mitbewerber im gleichen Preissegment. Mit über 500.000 handelbaren Produkten (Aktien, ETFs, ETCs und strukturierte Produkte), den zwei angeschlossenen Börsen LS Exchange und Quotrix, den vier großen namhaften außerbörslichen Handelspartnern Citi, Société Générale, UBS und Vontobel sowie sieben ETF-Partnern (Amundi, Xtrackers von DWS, iShares, Lyxor, VanEck, Vanguard und UBS) bieten wir unseren Kunden ein breites Spektrum an Handelsmöglichkeiten – und das komplett ohne Orderentgelt!

Für welchen Anleger-Typ sind Sie der richtige Partner?

Der deutsche Online Brokerage-Markt lässt sich in vier Kundenkategorien unterteilen, von denen die ersten drei Kategorien „Aktiver Investor“, „Aktiver Trader“ und „Day Trader“ für und von Interesse sind:

Wir planen auch die Einführung von Sparplänen, so dass wir sicherlich auch den einen oder anderen Aktien- oder ETF Buy & Hold Investor für unser Angebot gewinnen können.

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BOERSE-N im Gespräch mit GRATISBROKER

Wir haben für dich Kristin Niggl, Leitung Marketing & Kommunikation bei GRATISBROKER gefragt, ob sie uns den Online-Broker GRATISBROKER einmal vorstellen kann, anbei ihre Antworten:

BOERSE-N: Wer steckt hinter GRATISBROKER?

KRISTIN NIGGL: Hinter GRATISBROKER steckt ein Team mit jahrelanger Erfahrung. Alle drei Gründer haben vorher in verschiedenen Banken gearbeitet und sind gleichzeitig auch privat aktive Trader. Damit kennen Sie beide Seiten des Geschäfts und wissen genau worauf es ankommt, um profitabel zu arbeiten, ohne dabei die Kunden wesentlich einzuschränken. Die klare Vision war und ist es, dauerhaft und vollständig kostenlosen Wertpapierhandel zu ermöglichen und das bei einem Angebot, das für 90 % Prozent der Trader und Investoren absolut ausreichend ist. GRATISBROKER ist zunächst mit einem Basisangebot gestartet, mit dem Ziel, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. So sind in den vergangenen Monaten nach Start als weitere Partner bereits Amundi, HSBC Deutschland und HVB onmarkets dazugekommen. Da wir selbst keine Banklizenz haben, arbeiten wir mit der Baader Bank zusammen, die unsere Kundenkonten- und Depots führt.

Was ist Ihr Selbstverständnis?

Für uns steht Verlässlichkeit und Transparenz an erster Stelle. Wichtig ist uns, dass der Handel bei uns vollständig kostenlos ist – der Name ist schließlich Programm! Insofern werden auch erweiterte Funktionen und zusätzliche Angebote nur dann hinzugefügt, wenn wir sie unseren Kunden gänzlich ohne Gebühren anbieten können. Gleichzeitig gehen wir von Anfang an sehr offen damit um, wie wir Geld verdienen und auch damit, auf was wir bewusst verzichtet haben, um diese Profitabilität zu gewährleisten. Wir glauben an eine zukünftige Zweiteilung des Marktes. Kunden haben heute die Wahl:  “Full Service”, der aber eben auch bezahlt werden muss, oder “0 € Gebühren”, aber dafür auch ein weniger umfangreiches Produktangebot. Hier kommt es wie immer auf die individuellen Bedürfnisse an.

Was ist der USP von GRATISBROKER und was machen Sie aus Ihrer Sicht besser als die Konkurrenz?

Im Vergleich zur Konkurrenz sind wir der einzige Anbieter, bei dem der Handel wirklich vollständig kostenlos ist. Sie finden bei uns keine Order- und Depotgebühren, keine Fremdkostenpauschalen und auch keine Negativzinsen oder Kosten für die Eintragung von Namensaktien. Damit zahlen Sie ab einem Mindestordervolumen von 500 Euro wirklich ausschließlich den Kurswert des gewünschten Wertpapiers. Neben diesem USP schätzen unsere Kunden vor allem die Einfachheit in der Benutzeroberfläche. An GRATISBROKER haben ausschließlich erfahrene Produktentwickler gearbeitet, denen eine effiziente und intuitive Handhabung besonders wichtig ist. Auch im Bereich Kundenservice haben wir auf Erfahrung gesetzt und unsere Kunden sind äußerst dankbar für fachlich kundige und qualifizierte Antworten unserer Mitarbeiter.

Für welchen Anleger-Typ sind Sie der richtige Partner?

Eine Rechnung ist naheliegend: Je aktiver ein Kunde ist, desto mehr zahlt er bislang für seine Orders und umso mehr kann er bei uns sparen. Aber auch für Börsenneulinge bietet ein reduziertes Produkt Vorteile, denn es ist dadurch maximal vereinfacht. Historisch gewachsene Auswahlmöglichkeiten, die wenig bis gar keinen Mehrwert für den Kunden generieren, aber die Komplexität erhöhen, schrecken vor allem Einsteiger ab.  Wichtig zu wissen: Bei uns erübrigt sich die Rechnung, ob sich ein Trade lohnt oder nicht. Strategische Entscheidungen können unabhängig und nicht preisinduziert getroffen werden. Damit kann ein Anleger viel unmittelbarer von den Marktbewegungen profitieren. Gleichzeitig helfen keine Gebühren auch dabei, Regeln des klassischen Risikomanagements zu befolgen. Die Devise, lieber zwei kleinere Beträge als einen großen zu investieren, wird beispielsweise häufig dadurch ins Wanken gebracht, dass ich als Anleger in einem solchen Fall bisher doppelt Ordergebühren zahlen musste.

Hier noch mal die Liste der vorgestellten Online-Broker

Alle weiteren Beiträge liest du im BOERSE-N-Magazin.

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