Anlageberatung soll grün werden – Mit Jennifer Brockerhoff

Bild: unsplash, sara-kurfess

Die neuen Richtlinien der EU bei der Anlageberatung

Dieses Mal dreht sich im BOERSE-N Podcast wieder alles um das Thema nachhaltige Geldanlage. Mit der Finanz-Experten Jennifer Brockerhoff hat sich Marcus über die Neuerungen im Bereich der Anlageberatung unterhalten; denn hier soll seit August dieses Jahres nun alles transparenter und schlussendlich nachhaltiger werden. Seit August schreibt die EU nämlich vor, dass Anlegerinnen und Anleger zu ihren Nachhaltigkeitswünschen fürs Depot vom Anlageberater befragt werden sollen, aber was ändert sich hierdurch konkret? Jetzt also direkt rein ins Gespräch mit der Finanzberaterin Jennifer Brockerhoff:

Die Fragen aus dem Podcast:

Anlageberatung soll nun endgültig grün werden. Ab August schreibt die EU vor, dass Anleger zu Nachhaltigkeits Wünschen fürs Depot befragt werden. Was ändert sich hierdurch?

Warum kommt die EU jetzt und nicht schon früher oder vielleicht auch später mit der Änderung um die Ecke?

80 Prozent der Investments, die in grüne Geldanlagen flossen, kommen laut dem Analysd Unternehmen Morningstar aus Europa. Allein aus Deutschland sind das insgesamt mehr als 130 Milliarden Euro. Warum ist Europa hier wieder Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit? Wird die Änderung am Ende zum Sturm im Wasserglas?

Laut dem jüngsten Bericht des Fachverbands „Forum nachhaltige Geldanlagen“ haben Privatanleger in Deutschland ihre Investitionen, die als nachhaltig gelten, im vergangenen Jahr damit verdreifacht. Aktionismus oder klare Entscheidung hin zu mehr Nachhaltigkeit?

Welche Mindeststandards bzw. Label/Kennzeichnungen gibt es, anhand der Anleger transparent versteht, was eine grüne Geldanlage ist?

Welche Fragen wird zukünftig der Anlageberater stellen?

In der Branche heißt es, dass sich die meisten Anlageberater nicht über die Neuerung freuen und dies sogar zu Chaos führt, warum?

Nach Auffassung von Experten kommen die neuen komplizierten Vorschriften zu einem generell schwer greifbaren Thema zu früh, weil sie nicht zu Ende vorbereitet sind. Stimmt das?

Außerdem gelten die Regeln für Zigtausende Berater im Land nicht. Bei wem ist das so?

Was vermisst du persönlich noch an der Neuerung?11)   Was rätst du Anlegern in Zukunft den Berater*in zu fragen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.