Digital und nachhaltig, das verspricht die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ihren Kunden

Digitalität und Nachhaltigkeit spielen für die DKB eine große Rolle. 2019 hat die DKB deshalb ihre drei DKB Nachhaltigkeitsfonds ins Leben gerufen. Zu diesen Themen haben wir Marianna Samitz, Managerin Sustainability bei der DKB interviewt. Marianna Samitz ist mitverantwortlich für das Nachhaltigkeitsmanagement (Kommunikation, Produkte und Strategie) der Deutschen Kreditbank AG (DKB).

BOERSE-N.de: Frau Samitz, warum sind Aktionäre bei der DKB richtig aufgehoben?

MARIANNA SAMITZ: Wir bieten mit dem DKB-Broker nicht nur ein leistungsstarkes Produkt für den Wertpapiermarkt, sondern überzeugen als Bank auch mit der Kombination „Digital und Nachhaltig“. Was heißt das genau? Für uns als Tech-Bank bedeutet das, dass wir unser Geschäft innerhalb klar definierter nachhaltiger Leitplanken ausrichten. Aktuell tragen wir mit ganzen 51,4 Mrd. EUR an nachhaltigen Finanzierungen zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bei und sind damit die nachhaltigste Bank unter den TOP-20. Denn bei uns fließen die Kundeneinlagen in Form von Krediten an nachhaltige Projekte in ganz Deutschland: z.B. in Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Erneuerbare Energie – kurz gesagt, in die Bereiche, die wir wirklich zum Leben brauchen. Bei der DKB sind Sie als Kunde also #geldverbesserer und können gemeinsam mit uns den nachhaltigen Wandel der Gesellschaft mitgestalten.

Marianna Samitz Managerin Sustainability bei der DKB

Welche Rolle spielen für Sie nachhaltige Aktien?

Obwohl unsere Kunden als Selbstentscheider mit dem DKB-Broker grundsätzlich Zugang zu allen börsennotierten Finanzprodukten erhalten, ist es uns sehr wichtig, nachhaltigkeitsorientierte Anlagealternativen zu schaffen. Deshalb haben wir 2019 unsere drei DKB Nachhaltigkeitsfonds ins Leben gerufen, bei denen Unternehmen, die den Klimaschutz stärken, als ESG-Vorreiter überzeugen oder die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen verfolgen, im Mittelpunkt stehen. So können Sie als Kunde mit Ihrem Geld tagtäglich Gutes bewirken und es in jene Bereiche der Wirtschaft lenken, die für eine lebenswerte Zukunft sorgen.

Wie kann man bei Ihnen ein Aktiendepot eröffnen?

Grundvoraussetzung hierfür ist unser kostenloses Produkt DKB-Cash. Wer eines hat, kann den DKB-Broker bequem und einfach im Internet-Banking per TAN eröffnen.

Im Bereich Erneuerbarer Energien ist die DKB bereits seit mehr als 20 Jahren aktiv. Das Kreditvolumen hat aktuell einen Umfang von fast 10 Mrd. EUR – Tendenz steigend. Es enthält vorrangig Projektfinanzierungen aus den Segmenten Wind-, Solar- und Bioenergie in Deutschland.
Ein Teil dieses Portfolios wird durch die Grünen Anleihen der DKB refinanziert.

Wie lange dauert die Eröffnung eines Wertpapierdepots bei Ihnen?

Die Eröffnung im Internet-Banking in der Regel nur einen Werktag. Wir arbeiten dennoch daran, diesen Prozess weiter zu beschleunigen, um das Depot noch am gleichen Tag bereit zu stellen.

Was kostet bei Ihnen ein Aktiendepot? Welche fixen und welche variablen Kosten fallen bei Ihnen an?

Die Depotführung des DKB-Broker ist kostenlos. Gleiches gilt auch für viele Leistungen rund um die Depotverwaltung wie z.B. der Depotübertrag über Zins- und Dividendengutschriften, Weisungen für Kapitalmaßnahmen oder auch Bestellungen von Eintrittskarten für inländische Hauptversammlungen. In der Verwaltung fallen nur bei einigen wenigen Leistungen Gebühren an, so z.B. bei einem Lagerstellenwechsel. Die Entgelte für die Transaktionen sind für den Kunden sehr transparent: Sparplanausführungen sind pauschal mit 1,50 EUR angesetzt. Außerbörsliche oder inländische Orders bis 10.000 EUR Ordervolumen kosten 10 EUR und darüber hinaus 25 EUR (im Ausland bis 10.000 EUR Ordervolumen 20 EUR, darüber hinaus 35 EUR). Hinzu kommen möglicherweise Fremdkosten wie Börsenentgelte oder Maklercourtagen.

Was sind Ihre Tipps für die Eröffnung eines Aktiendepots? Woran sollte man im Vorfeld denken? Was sollte ich tun, um insbesondere in nachhaltige Aktien zu investieren?

Im ersten Schritt ist es natürlich wichtig, sich vorab grundlegende Kenntnisse über Aktien (z.B. Aktionärsrechte und –pflichten) sowie die Funktionsweise von Aktienmärkten und Börsen anzueignen. Dazu kann man u.a. unser neues digitales  Wissensportal nutzen. Auch bei der Depoteröffnung liefern wir die wichtigsten Informationen mit an die Hand.

Ist das Depot erstmal eröffnet, geht es an die Auswahl des Wertpapiers. Wer in Einzelaktien investieren möchte, sollte im Sinne der ESG-Kriterien, neben dem Geschäftsmodell und den wirtschaftlichen Eckdaten auch Angaben zur ökologischen und sozialen Performance sowie der Unternehmensführung screenen. Das liefert den passenden Rundumblick. Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit in nachhaltige Fonds, wie die DKB Nachhaltigkeitsfonds, zu investieren und die Aktienauswahl so einem professionellen Fondsmanager zu überlassen. Außerdem gibt es inzwischen ETFs, die z.B. ESG-optimierte Indizes nachbilden und damit ebenfalls einen einfachen Einstieg in nachhaltige Aktien ermöglichen. Wer sich vorab ein paar Gedanken dazu macht, welche Wirkung das eigene Geld konkret entfalten soll (z.B. Klimaschutz), geht mit klaren Leitplanken in die Auswahl.

Was würden Sie sagen, sind die Vorteile eines Aktiendepots in Ihrem Hause gegenüber der Konkurrenz?

Die kostenlose Depotführung, transparente Order- und Sparplanausführungsentgelte und natürlich die digitale und bequeme Handhabung. Egal ob am PC, via Tablet oder per Smartphone-App, unsere Kunden haben jederzeit und von überall vollen Zugriff auf die Depotfunktionen.

Wie bewerten Sie aktuell die Möglichkeiten, in grüne Aktien zu investieren?

Es gibt bereits einige einfache Lösungen für Geldanlagen in nachhaltigen Aktien. Unsere DKB Nachhaltigkeitsfonds sind eine davon, wobei sie neben einem „grünen“, auch einen sozialen Schwerpunkt setzen und damit die globalen Herausforderungen unserer Zeit adressieren. Auch ESG-optimierten ETFs bzw. die Direktinvestition in grüne Aktien sind eine Option. Dennoch lassen sich die Rahmenbedingungen weiter verbessern – daran wird aktuell auch mit Hochdruck gearbeitet. Die neue Taxonomie Verordnung der EU, die im Juli 2020 in Kraft tritt, wird künftig z.B. Klarheit schaffen, welche Finanzprodukte als ökologisch nachhaltig einzustufen sind und damit einen einheitlichen und transparenten Rahmen schaffen, der entscheidend dazu beitragen soll, dass die EU bis 2050 klimaneutral wird. Zudem hat die Europäische Kommission ein Konsultationsverfahren zu einem europaweiten Green-Bond-Standard gestartet. Die DKB arbeitet als #geldverbesserer am Transformationsprozess der Finanzwirtschaft gemeinsam mit Kunden, Politik, Verbänden und Partnern aktiv mit.

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Marcus Noack
Marcus Noack
Marcus Noack studierte internationale BWL und International Business Communication und gründete neben seinem Studium sein erstes Startup 2006. Heute ist Marcus Noack Serial-Entrepreneur und seit mehr als 10 Jahren in der Nachhaltigkeitsszene aktiv. Die Nachhaltigkeitsportale LifeVERDE, JOBVERDE oder Gruene-Startups.de wurden von ihm mit entwickelt.
http://www.boerse-n.de

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